"Weißt du, wer ich bin?" - Das Projekt

Foto Jugendliche mit Schild "Weißt du, wer ich bin?"
Eine Gruppe von Geflüchteten und Nichtgeflüchteten bei einem gemeinsamen Baucamp in Otterstadt. Das Projekt des Internationalen Bauordens wurde mit Mitteln von "Weißt du, wer ich bin?" gefördert, Foto: Andrea Kahne-Valencia

„Weißt du, wer ich bin?“ – das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ).

Das Projekt "Weißt du, wer ich bin?", durch das in den Jahren 2004 bis 2016 bereits rund 150 interreligiöse Initiativen vor Ort gefördert werden konnten, ist nun mit einem Schwerpunkt auf der interreligiösen Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe wieder aufgelegt worden. Dies ist durch eine Förderung durch das Bundesministerium des Innern möglich. Gefördert werden können Projekte, in denen mindestens zwei Religionsgemeinschaften (Gemeinden, Institutionen, Initiativen) im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integration zusammenarbeiten. Dazu können jeweils bis zu 15.000 Euro ausgeschüttet werden.

Mit dem Projekt sollen muslimische, christliche und jüdische Gemeinden dazu ermutigt werden, im Bereich der Flüchtlingshilfe und des Dialogs mit Flüchtlingen zusammenzuarbeiten und gemeinsame interreligiöse Projekte zur Flüchtlingshilfe und Integration durchzuführen. Vom interreligiösen Fest mit Flüchtlingen, dem Dialog mit den Religionsgemeinschaften bis zu Integrationskursen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mit dem Projekt "Weißt du, wer ich bin?" leisten die Religionsgemeinschaften einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Projekt trägt dazu bei, dass der konstruktive Beitrag der beteiligten Religionen für die Integration und die Förderung des Gemeinwohls sichtbar wird.