"Weißt du, wer ich bin?" - Das Projekt

Foto Jugendliche mit Schild "Weißt du, wer ich bin?"
Eine Gruppe von Geflüchteten und Nichtgeflüchteten bei einem gemeinsamen Baucamp in Otterstadt. Das Projekt des Internationalen Bauordens wurde mit Mitteln von "Weißt du, wer ich bin?" gefördert, Foto: Andrea Kahne-Valencia

„Weißt du, wer ich bin?“ – das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ).

Das Projekt "Weißt du, wer ich bin?" ist für die Jahre 2017 bis 2019 neu aufgelegt worden, um die ermutigenden Ansätze im interreligiösen Dialog und in der interreligiösen Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe weiterzuentwickeln, die in den beiden Projektphasen 2004 bis 2007 und 2008 bis 2011 (und 2016 mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Flüchtlingshilfe) an vielen Orten in Deutschland durch das große Engagement und die Kreativität von Menschen aus allen drei Religionen entständen sind. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.

In der aktuellen Projektphase werden sowohl klassische Dialogprojekte als auch Projekte für die Arbeit mit Flüchtlingen gefördert. Vom interreligiösen Fest, dem Dialog mit den Religionsgemeinschaften bis hin zum gemeinsamen Einsatz für die Religionsfreiheit und die Menschenrechte – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es können Projekte Zuschüsse erhalten, deren Ziele mit denen von "Weißt du, wer ich bin?" übereinstimmen und in denen mindestens zwei Religionsgemeinschaften (Gemeinden, Institutionen, Initiativen) zusammenarbeiten. Es können jeweils bis zu 15.000 Euro ausgeschüttet werden.

Alle Informationen im Überblick

Mit dem Projekt "Weißt du, wer ich bin?" leisten die beteiligten Träger einen Beitrag zur Verständigung von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und zur Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe über die Grenzen der Religionen hinweg. Sie machen damit deutlich, dass die Religionen einen konstruktiven Beitrag zur Integration und einem friedlichen Zusammenleben in unserem Land leisten.