Interreligiöser Dialog ist ohne Ehrenamt nicht leistbar

Danke für Nominierung für den Deutschen Engagementpreis

Nach der Nominierung für den Deutschen Engagementpreis, die uns sehr viel bedeutet, sagen wir Danke an alle, die für uns abgestimmt haben und gratulieren den Gewinnern des Publikumspreises “Die blauen Engel des Friedens“.

Unser Dank an alle, die vor Ort die Idee des interreligiösen Dialogs unterstützen und sich für ein friedliches Zusammenleben in ihren Gemeinden einsetzen. 

Mit dem Blick auf unsere aktuelle Förderphase gilt unser Dank besonders den langjährigen Trägerorganisationen des Projektes: dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Koordinationsrat der Muslime in Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. Gemeinsam tragen wir die Zuversicht, dass ein Dialog der Religionen auch gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

 

Geförderte Projekte 2025

Hier finden Sie interreligiöse Projekte und kommende Veranstaltungen in ihrer Region

 

Sie interessieren sich für interreligiösen Dialog in ihrer Gemeinde, Kommune oder Region? 
Hier finden Sie die Initiativen und Projekte, die 2025 durch das bundesweite Projekt “Weißt du, wer ich bin?” gefördert werden. 

Legende: 
Blau - interreligiöse Bildungsprojekte 
Rosa - interreligiöse Kunst- und Kulturprojekte 
Grün - interreligiöse Umweltprojekte zur Bewahrung der Schöpfung 
Stecknadel: Wanderausstellung "Pflanzen der Heiligen Schriften Thora, Bibel und Koran." 

Jurypreis der ACK für interreligiösen Dialog geht nach Chemnitz

Im Rahmen des Ökumenepreises geht der diesjährige interreligiöse Jurypreis an das Projekt der Brückenbauer e.V. in Chemnitz

 

Mit dem Jurypreis wählte die konfessionell vielfältig besetzte, achtköpfige Jury aus allen Einsendungen ein besonders herausragendes Projekt des Vereins „Brückenbauer Chemnitz e.V.“ aus. Diese, seit zwölf Jahren aktive ökumenische Flüchtlingshilfe startete 2023 nach dem Hamas-Attentat auf Initiative des syrischen römisch-katholischen Christen Adib Jaafari den Aufbau einer Gruppe, die er nach dem Ziel der Bestrebungen "Harmonie der Menschlichkeit" nannte. Das Projekt wird gemeinsam von der jüdischen Gemeinde, Musliminnen und Muslime verschiedener Moscheen und evangelischen, katholischen, orthodoxen und freikirchlichen Gemeinden gestaltet.  Der besondere Beitrag besteht hierbei in der Brücke zwischen den Religionen angesichts der politischen Spannungen im Nahen Osten, welche sich auch auf Deutschland auswirken. Die Jury würdigt dieses Projekt als beispielhaften Ausdruck interreligiöser Verantwortung. Als Initiator zeigte sich Adib Jaafari dankbar über die Auszeichnung: „Die bundesweite Anerkennung durch den Ökumenepreis stärkt uns in Chemnitz. Der gemeinsame Kontakt in die arabische Community ist der beste Weg für ein friedliches Zusammenleben. Wenn wir miteinander reden, vermeiden wir, dass wir gegeneinanderstehen. Der Heilige Geist gibt uns Ideen, dabei zur richtigen Zeit sein Werkzeug zu sein."