Theaterprojekt Beyond the lines

 

Im Rahmen des Projektes “Weißt du, wer ich bin?” werden Kunst- und Theaterprojekte gefördert, die Dialogräume für die multiperspektivische Betrachtung bieten. In Kooperation mit der jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, der Evangelischen Lydia-Gemeinde Dortmund, der Islamische Akademie NRW, der Auslandsgesellschaft.de und des Multikulturellen Forums, entwickelten Susanne Hocke und Jürgen Larys des  artENSEMBLE THEATER eine Performance unter dem Titel : “Beyond the lines”. 

Referenzpunkte der Performance sind die Anschläge in Halle 2019, Hanau 2020 und der Nahost-Konfliktes und bilden die Grundlage dieser Performance, die sich im Laufe der Aufführungen auch stetig um neue Aspekte weiterentwickeln wird.
 
Hierzu schreiben die Künstler*innen: 
"Gerade in jüngster Zeit werden verschärft rote Linien gezogen. Sie trennen Freunde und Feinde, Inländer und Ausländer, Angehörige der eigenen und der fremden Religion, Gläubige und Atheisten. 
Grün war die Linie, die mit dem Waffenstillstandsabkommen 1949 auf einer Karte von Israel/Palästina gezogen wurde. Es folgten viele Vorschläge, aber keiner führte bisher zu der Lösung eines Konfliktes, der wie ein Elefant im Raum des Gespräches der Schriftreligionen auch in unserem Land steht. 
Ist ein Raum jenseits von Krieg, Gewalt, Streit und Ausgrenzung möglich? Was genau ist eigentlich Antisemitismus, und warum erhebt er zuverlässig sein Haupt, sobald sich die Spannungen innerhalb einer Gesellschaft verstärken? Was steckt hinter der Ausgrenzung von muslimisch gelesenen Menschen in unserem Land? Wie können wir angesichts des Krieges in Israel/Palästina die Brücken im interreligiösen Trialog aufrechterhalten?"  


Die Aufführungen finden meist an Schulen, als geschlossene Veranstaltungen, statt. 
Einige der öffentlichen Veranstaltungen finden Sie hier. 
Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei! 

Donnerstag, 6. November 2025, 19:00 Uhr
Haus Dörlemann
Hauptstraße 36
59379 Selm (Bork)

Samstag, 8. November 2025, 18:30 Uhr
Auslandsgesellschaft.de (Saal)
Steinstraße 48
44147 Dortmund
Bitte Anmeldung über: veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de

Dienstag, 11. November 2025, 19:30 Uhr
Anna-Schmidt-Schule Nieder-Erlenbach
Untere Burggasse 1
60437 Frankfurt am Main

Freitag, 14. November 2025, 20:00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Fuldastr. 50
12045 Berlin (Neukölln)

refl:act  Kein Ort für Antisemitismus und Rassismus

Projektort: Köln

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, besteht bereits seit 1958 und bietet Fort- und Weiterbildungen zum Thema Antisemitismus für verschiedene Zielgruppen, in der schulischen und außerschulischen Bildung an. 

Gerade an den Schulen wurde der Bedarf identifiziert, um neue, niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die den Teilnehmenden eine ganzheitliche Erfahrung ermöglicht, um komplexe Zusammenhänge im Antisemitismus und Rassismus nicht nur kognitiv zu bearbeiten. So wurden Tanz- und Theaterpädagogische Ansätze, u. A. von Agosto Boal, miteinander kombiniert. Menschen mit besonderen kognitiven oder sprachlichen Herausforderungen können so, über die neuen Methoden durch Selbst- und Fremdwahrnehmung, Ausdruck und Bewegung nachvollziehen, wie es sich anfühlt, von Antisemitismus oder Rassismus betroffen zu sein, aber auch, neue Handlungsperspektiven im Umgang mit Antisemitismus und Rassismus  zu entwickeln. 

Die neuen Ansätze wurden 2024 im Rahmen einer Fortbildung “Theater meets politische Bildung” an 15 Mittler und Mittlerinnen, die sich in der Bildungsarbeit engagieren, weitergegeben. Im Bereich der schulischen Bildung wurden an 16 Schulen Workshops und Projekttage durchgeführt, an denen rd. 410 Schüler und Schülerinnen teilnahmen. In der außerschulischen Bildungsarbeit wurde in einem inklusiven Mädchentreff, die Methode erfolgreich umgesetzt. 

Die Trägerorganisationen arbeiten auch über den Projektzeitraum hinaus zusammen.     

Fußballturnier der Religionen, Dortmund

Interreligiöses Fußballturnier in Dortmund 

Träger des Projektes: Ev. Kirchenkreis, Dortmund; Jüdische Kultusgemeinde, Groß-Dortmund; DITIB-Moscheeverein, Dortmund. 

Projektort: Dortmund

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Wie auch Sport zum interreligiösen Dialog beitragen kann, das wurde in Dortmund gezeigt. 
Sieben Teams, darunter zwei muslimische Teams, ein evangelisches, ein katholisches und ein neuapostolisches Team, die Betriebsmannschaft der Caritas und das Team des jüdischen Verbandes Makkabi, realisierten am 10. September 2023 ein interreligiöses Fußballturnier.  
Das Rahmenprogramm wurde von den verschiedenen Gemeinden, Vereinen und Gruppen gestaltet und lud dazu ein, bei Sport, Spiel, Spezialitäten und Snacks miteinander in den Austausch zu kommen. 
Nach 21 Spielen stand das Gewinnerteam fest. Das Makkabi Team sicherte sich den ersten Platz.   

Ein Gewinn für Alle an diesem Tag war es allerdings, miteinander ins Gespräch – nicht nur über Fußball – gekommen zu sein.  

Weitere Informationen: Ein Videobeitrag finden Sie auf You Tube. 

Spiritual Escapeism

Kunstfestival Ausarten – Perspektivwechsel durch Kunst, Konzert, Lesung und Workshops

 

Träger des Projektes: Münchner Forum für Islam, 
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Jüdisches Museum in München. 

Projektort: München 

Themenschwerpunkt / Projektziel:

Das alljährliche Kunstfestival „Ausarten“ setzte sich 2023 mit “Spiritual Escapism” - der Bedeutung von Religion und Spiritualität, auseinander. 
Sechs Künstler und Künstlerinnen: Thabo Thindi, Joanne Heller, Adelheid Weinhöppel, Mahmod Mannning, Luka Biechle und Edveta Wimmer setzten sich in ihren Werken mit der Frage auseinander, welche kreativen Formate, Medien und Handlungen sie nutzen, um Mehrfachdiskriminierungen – besonders innerhalb der Kunstszene – zu entkommen und welche Rolle dabei ihre spirituellen, kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Ressourcen spielen. Neben der Kunstausstellung fanden Konzerte, Lesungen und Workshops statt und schafften einen sicheren, intersektionalen Raum für Austausch und Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven über Kunst, Spiritualität und Religionen. 

Weitere Informationen: “Spiritual Escapism” Vernissage | ausARTen

 

Interreligiöse Herbstgespräche zum Thema „zwischen Leben und Tod“

Träger des Projektes: Förderverein Zelt der Religionen e.V., Bamberg; Evangelisch – Lutherisches Dekanat Bamberg; Evangelische Erwachsenenbildung; Jüdische Gemeinde Mischkan-ha-tfila, Bamberg; DITIB – Moschee, Bamberg. 

Projektort: Bamberg

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Die Interreligiösen Gespräche boten Diskussions- und Austauschraum im interreligiösen Kontext, griffen aktuelle gesellschaftlich relevante Themen „Zwischen Leben und Tod“ auf und schafften so einen Raum für den Dialog und Begegnung. 
Die Blickwinkel der Teilnehmenden änderten sich dadurch, dass Sie die eigenen religiösen und kulturellen Vorstellungen zum Ausdruck brachten und sich mit Beiträgen von Menschen anderer Religionen auseinandersetzten. Impulse zu Themen: Organspende, Sterbehilfe, Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsunterbrechung stellten die unterschiedlichen ethisch-rechtlichen und religiösen Voraussetzungen dar und gaben Anregungen zur weiteren Auseinandersetzung in den eigenen religiösen Kreisen. So konnte der gesellschaftliche Diskurs zu diesen Themen, durch die verschiedenen religiösen Blickwinkel, bereichert werden.

Weitere Informationen: Zelt der Religionen: Zelt der Religionen

 

Begegnungsreise zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau 04.-08.11.2024

Erinnern und Nie vergessen

Träger des Projektes: begegnen e.V., Katholische Kirche NRW, Landesverband der NRW des Zentralrats der Muslime in Deutschland. 

Projektort: Polen, Gedenkstätte Ausschwitz -Birkenau

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Der Verein begegnen e.V. setzt sich seit Jahren für Toleranz und Verständigung in Nordrhein-Westfalen ein. In Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und des Zentralrats der Muslime in NRW wurde eine Begegnungsreise nach Auschwitz-Birkenau organisiert, an der vom 04.-08.11.2024 insgesamt 24 Personen mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen teilnahmen. Die Gruppe wurde intensiv auf die Reise vorbereitet und im Anschluss evaluiert. Die interreligiösen Teilnehmenden empfanden die Reise als bereichernd und Wertvoll und unterstrichen, dass vor allem die Gruppenerfahrung emotional unterstützend und wertvoll wahr, um sich der Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Shoah zu stellen und eigene Perspektiven zu hinterfragen. 

Weitere Informationen: Begegnungsreise nach Polen (Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau) - begegnen e. V. - Für Toleranz in NRW

Gute Nachricht. Geschichten von Jesus für Kinder fair erzählt

Träger des Projektes: Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen, Hochschule Esslingen; Prof. em. Katharina von Kellenbach, Evangelische Akademie Berlin; Ariane Dihle, Universität Oldenburg und Jun.-Prof. Dr. Naciye Kamcili-Yildiz,  Paderborner Institut für Islamische Theologie. .   

Projektort: Bundesweit 

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Die Wissenschaftlerinnen setzen sich schon seit längerer Zeit mit der Reproduktion von antisemitistischen, rassistischen und antimuslimischen Perspektiven machtkritisch auseinander.  Wie kann die Geschichte von Jesus unter diesen Aspekten fair erzählt werden, ohne die gängigen Narrative zu replizieren? 
Diese Frage stellten sich die Wissenschaftlerinnen und erarbeiteten eine Kinderbibel, die frei ist von antijüdischen Anklängen und anderen Formen der Diskriminierung.
Ergänzend hierzu entsteht eine Handreichung für Eltern, Erzieher*innen, sowie haupt- und nebenberufliche Lehrkräfte und Multiplikator*innen zur Vermittlung machtkritischer Grundlagen ohne jüdische Negativkonstruktionen zu replizieren.  
Das Buch ist bereits im Ariella Verlag erschienen und kostet 22,60 €. 
 

Weitere Informationen: Gute Nachricht – Ariella Verlag
Die Handreichung für pädagogische Fachkräfte und Eltern ist im Oktober 2025 erschienen und online verfügbar. 

Interreligiöser Walk und Talk für angehende Lehrkräfte

Handlungs- und produktorientierter Einblick in jüdische, christliche und islamische Gottesdienste und in das religiöse Leben der Großstadt-Gemeinden

Träger des Projektes: Fachleitungen des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Hamm: Dr. Ahmet Arslan, Jörg Feldmann und Ingo Spitzer    

Projektort: Hamm / Berlin 

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Interkonfessionelle und interreligiöse Prozesse sind Bestandteil der schulpraktischen Lehrerausbildung und vermitteln den zukünftigen Fachkräften Kompetenzen zur Ausgestaltung ihrer Bildungsangebote. Im Vordergrund steht dabei, die eigene Entwicklung einer interreligiösen Dialog- und Urteilskompetenz, die durch liturgische Begegnungen auch an außerschulischen Lernorten (Synagoge, Moschee und Kirche) und durch die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser Denominationen, sowie dem Besuch religiöser Orte (Jüdisches Museum, Gärten der Religionen) ermöglicht wird. 
Berlin, ist hier beispielhaft für das vielfältige Zusammenlebens der verschiedenen Religionen auf engsten Raum. Die vierzehn angehenden Lehrkräfte bekommen Anregungen für die Unterrichtsgestaltung und lernen erfolgreiche Ansätze zum interreligiösen Dialog in der Stadtgesellschaft kennen.

Weitere Informationen: 

„Religions go green“ interreligiöses Umweltnetzwerk in Düsseldorf

Gemeinsam Verantwortung für die Schöpfung übernehmen!

Träger des Projektes: Maxhaus Düsseldorf, Koordinierungskreis Düsseldorfer Muslime (KDDM), Institut für Theologische Zoologie e.V. 

Projektort: Düsseldorf 

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Das Umweltnetzwerk setzt sich mit der gemeinsamen Schöpfungsverantwortung auseinander und will konkrete Handlungsansätze entwickeln um ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für die Schöpfung zu entwickeln. 
Im Rahmen der Förderung fanden zwei Netzwerkabende statt. Prof. Dr. Marcel Huneke, Professor für Allgemeine Psychologie, Organisations- und Umweltpsychologie an der FH Dortmund, gab auf einem der Abende Impulse zur Psychologie der Nachhaltigkeit. Der zweite Abend knüpfte daran an und setzte sich mit den nahhaltigen Ansätzen aus der Praxis in den verschiedenen Religionsgemeinden auseinander.
Um auch in das nachhaltige Handeln zu kommen, wurden zwei nachhaltige Aktionen wurden initiiert: Die „Baumpatenschaften“ und die „Dreck-weg-Aktion“ an denen sich Menschen jeden Alters und jeder Religion einbringen konnten und zu denen auch entsprechende Begleitmaterialien entwickelt wurden, die in den verschiedenen Organisationen verwendet werden können. Besonders bemerkenswert war es auch, dass sich Kindertagesstätten und Schulen an den Aktionen beteiligten, wodurch das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für den Erhalt ihres Lebensraumes geschärft wurde.  

Weitere Informationen:   Religions go green - Interreligiöses Umweltprojekt  

Glaubensgemeinschaft für die Natur – Religionen im Umweltschutz

 

Träger des Projektes: An-Nusrat NRW e.V.
Melanchthon-Akademie, Köln und Gescher La Massoret e.V. 

Projektort: Köln / Leverkusen   

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Sowohl in Köln als auch in Leverkusen arbeiten die abrahamitischen Religionsgemeinschaften (Islam, Christentum und Judentum) zusammen, um den gemeinsamen Glauben an die Bewahrung der Schöpfung mit aktivem Klimaschutz zu verbinden. 
Im Projekt liegt der Schwerpunkt auf die Vermittlung interreligiöser Kompetenzen von Haupt- und Ehrenamtlich Mitarbeitenden. Dabei stehen der Umgang mit Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und Formen der Religionsfeindlichkeit genauso auf dem Programm, als auch die theologisch begründete Auseinandersetzung mit Bibel, Koran und Thora, die die Bewahrung der Schöpfung begründet. Hierzu sollen die gewonnen Erkenntnisse auch in eine breite Öffentlichkeit getragen werden. Dies soll durch eine Social-Media-Kampagne, die insbesondere auch jüngere Menschen ansprechen soll, aber auch mittels Präsenzveranstaltungen und Workshops gewährleistet werden. 

Weitere Informationen: 

4. Festival der Religionen in Köln

4. Festival der Religionen in Köln

Träger des Projektes: Sommerblut Kulturfestival e.V., Faiths in Tune, Liberale Jüdische Gemeinde Köln, SUFI Zentrum Rabbaniyya, Alevitisches Kulturzentrum Köln-Porz, ISKON Köln Gauradesh e.V. und die Metropolitan Community Church (MCC). 

Projektort: Köln, Nordrhein-Westfalen 

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Das vierte Festival der Religionen in Köln, fand am 4. Mai 2025, im Bürgerzentrum Stollwerck, unter der künstlerischen Leitung der Direktorin von „Faiths in Tune“, Anja Fahlenkamp, statt. 
Bei freiem Eintritt, hatten die 400 Besucher*innen Gelegenheit, mit Menschen unterschiedlicher Religionen ins Gespräch zu kommen. An Infoständen erfuhren sie mehr über die verschiedenen, in Köln beheimateten Religionsgemeinschaft. Workshops luden zum aktiven Mitmachen ein. Hier erfuhren die Teilnehmenden mehr über die religiöse und spirituelle Bedeutung der verschiedenen Darbietungen und deren Relevanz für die jeweilige Glaubensgemeinschaft. Manche Besucher*innen ließen aber auch einfach nur die musikalischen, tänzerischen und künstlerischen Aufführungen auf sich wirken.  
Die Podiumsdiskussion zum Thema „Religion & Demokratie: Was leisten Glaube und Gemeinden in Krisenzeiten?“ war gut besucht und machte deutlich, wie wichtig Religionsgemeinschaften für den Erhalt der Demokratie und für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Besonderes Anliegen der Initiator*innen war es, die Barrierefreiheit sicherzustellen, um Menschen mit spezifischen Anforderungen an dem Festival teil haben zu lassen. 
„Die Verbindung von Kunst, Spiritualität und gesellschaftlicher Reflexion hat das Festival zu einem lebendigen Ort des Austauschs und der Begegnung gemacht“, so das Resümee der Veranstalter*innen. Das 5. Festival der Religionen im Jahr 2025 ist daher schon angedacht. 

Eindrücke des Festivals finden sie auch auf YOU TUBE: Faiths in Tune – 4. Festival der Religionen

Weitere Informationen: www.faithsintune.org und www.Sommerblut.de

 

 

 

Faiths in Tune - Dresdner Festival der Vielfalt

Die kulturelle und religiöse Vielfalt Dresdens feiern

Träger des Projektes: BIRD-Bündnis Interreligiöses Deutschland e.V., Jüdische Kultusgemeinde, Dresden; DITIB-Dresden, Kreuzkirche - Dresden; Bahai-Gemeinde, Dresden. 

Projektort: Dresden

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Das Festival gab Menschen aus Dresden die Gelegenheit, die kulturelle und religiöse Vielfalt gemeinsam zu feiern und bot einen sicheren Begegnungsort zum Kennenlernen und Austausch an. Der Markt der Vielfalt bot die Möglichkeit sich über die Arbeit der verschiedenen religiösen Gemeinschaften zu informieren. Workshops boten zudem die Möglichkeit einige Aspekte zur Bedeutung von Gesang, Tanz, Meditation in den verschiedenen Religionen, zu vertiefen. Der Höhepunkt des Festivals war die Teilnahme am 10. Interreligiösen Friedenskonzert, welches in der Kreuzkirche in Dresden den Abschluss bildete. 

Mehr Informationen: FAITHS IN TUNE | Dresdner Festival der Vielfalt - 22.09.2024

Religionen unterm Regenbogen – vereint im Glauben, Lieben, Leben

Queere Menschen haben eine gemeinsame Stimme

Träger des Projektes: MCC Gemeinde Salz der Erde Stuttgart, Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. mit jüdischen und muslimischen Gruppen

Projektort: Stuttgart, Baden-Württemberg

Themenschwerpunkt/Projektziel: Vereint unterm Regenbogen: Schalom, Salam, Merhaba & Grüß Gott* – Mit diesem Motto möchten wir die interreligiöse Begegnung zwischen queeren Menschen in Stuttgart und Umgebung fördern. Dazu haben wir eine Allianz geschlossen aus christlichen, jüdischen, muslimischen, anders spirituell lebenden Menschen aus der Region Stuttgart, die homo-, bi-, asexuell, trans-, intergeschlechtlich oder queer sind. Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass Queer-Sein und Gläubig-/Spirituell-Sein keine Gegensätze sind, sondern sehr gut zusammen gelebt werden können. Wir führen Veranstaltungen durch, in denen wir nach Verbindendem suchen, über unsere verschiedenen Glauben, sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten hinweg. Höhepunkt des Projektes war die gemeinsame Teilnahme am CSD-Pride in Stuttgart im Juli 2024.

Weitere Informationen: Mehr Informationen zu unserer Allianz gibt es auf unserer Webseite

 

 

Theaterprojekt: Weißt du, wer ich bin?

Träger des Projektes: Evangelische Lydia-Kirchengemeinde in Dortmund, Osman Gazi Camii-Türkisch Islamische Gemeinde zu Dortmund–Huckarde; Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund K.d.Ö.R. 

Projektort: Dortmund mit Aufführungen bundesweit  

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Bereits in vorherigen Projektphasen war die Entwicklung von Theater ein Mittel, um dialogische Prozesse zwischen den Beteiligten anzuregen um eigene religiöse Vorstellungen wieder zu spiegeln und mit den Teilnehmenden Handlungskompetenzen im Umgang mit stereotypen Zuschreibungen, rassistischer Muslimfeindlichkeit und antisemitischen Narrativen zu vermitteln. Unter Anleitung von Susanne Hocke und Jürgen Larys entwickeln die Mitglieder der beteiligten Gemeinden ein Stück, dass Stereotype aufbricht und die Zuschauer einlädt wertschätzende Haltung gegenüber den verschiedenen Religionen zu entwickeln. 

Weitere Informationen: Aufführungen sind für den Herbst 2025 geplant und sind dann unter Veranstaltungen zu finden. 

Jahreskonferenz und Jubiläumsfest des Berliner Forums der Religionen, Berlin

Zehn Jahre Forum der Religionen in Berlin

Träger des Projektes: Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg, Neuköllner Begegnungsstätte e.V.; Synagoge der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 

Projektort: Berlin 

Themenschwerpunkt/Projektziel: 
Das Berliner Forum der Religionen feierte 2024 sein zehnjähriges Bestehen und nahm dies zum Anlass für eine Jahreskonferenz mit Festakt. 
Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, an einer Kirchen- und Religionspolitischen Podiumsdiskussion mit Politiker:innen teil zu nehmen, sich an den verschiedenen Ständen der Religionsgemeinschaften über deren Arbeit zu informieren und in Workshops ihr interreligiöses Wissen   auszubauen. Hierbei stand auch die Vernetzung zwischen religiösen und bildungspolitischen Organisationen auf dem Programm 

Weitere Informationen: https://www.berliner-forum-religionen.de/jubilaeum-10-jahre-berliner-forum-der-religionen/

GemEINSam eins - interreligiöse Projekttage an der Drei-Religionen Schule, Osnabrück

Die „Drei-Religionen Schule“ in Osnabrück ist eine ganz besondere Schule. Aus der Kooperation der jüdischen Gemeinde Osnabrück, dem islamischen Landesverband Schura Niedersachsen e.V., dem DITIB Landesverband Niedersachsen und Bremen sowie der Schulstiftung der Diözese Osnabrück ist bereits 2011 eine Grundschule entstanden, die nicht nur den Vorgaben des niedersächsischen Schulgesetztes entspricht sondern noch ein Stück weitergeht. 
Ein Kooperationsvertrag legt fest, mit welcher Zielsetzung an der Schule gearbeitet wird. Dazu heißt es: “Religiöses Wissen, respektvolle Begegnung und friedliche Verständigung trotz unterschiedlicher religiöser Überzeugungen sind zentrale Lern- und Erziehungsziele.“ 
Interreligiöse Bildung ist somit im Lehrplan beinhaltet. 
Kinder, werden angeregt die eigene religiöse Herkunft in den Fokus zu rücken ohne die jeweils andere Religion abzuwerten. Die Kinder lernen so mit- und voneinander die verschiedenen Rituale und Feste der jeweils anderen Religion kennen. Das schafft Vertrautheit und bildet die Grundlage dafür auch mal nachzufragen, wenn man etwas nicht richtig verstanden hat. Bildung wird so zu einem ganzheitlichen Prozess, der religiöse Wurzeln der Kinder als Teil ihrer Identitätsprozesses einbezieht. 

Das bundesweite interreligiöse Dialogprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ förderte im Jahr 2025, den Projekttag der Schule. 

Die Schüler und Schülerinnen der ersten Klassenstufe beschäftigten sich mit dem katholischen Christentum, Jahrgang 2 mit dem Islam, Jahrgang 3 mit dem Judentum und Jahrgang 4 mit dem evangelischen Christentum. Durch den Besuch der Moschee, der Synagoge und der Kirchen fanden die Kinder Antworten auf ihre Fragen. Gemeinsamkeiten wurden entdeckt aber auch Unterschiede herausgefunden.  

Die Kinder gestalteten vier Litfaßsäulen, an denen die Ergebnisse angebracht wurden. So konnten auch die Kinder, die nicht in der jeweiligen Gruppe waren, die Antworten und Fragen nachvollziehen. Auch Eltern und Lehrerschaft erfuhren so, hoffentlich auch für sie Neues. Der Projekttag war ein voller Erfolg! 

Ein Schulkonzept, dass in Deutschland sicherlich Schule machen sollte!

(DG)

 

"Holy Flow: "Vielfalt im Fluß"

Eine Workshopreihe mit interreligiöser Performanz für Demokratie und Verständnis in Brandenburg

Träger des Projektes: Evangelische Gesamtkirchengemeinde Region Forst/Lausitz; Makom Kunst & Schule e.V, Beelitz und Muslimas Netzwerk Brandenburg. 

Projektort: Region Forst an der Lausitz / Cottbus 

Themenschwerpunkt: 

"Der Fluss ist ein Symbol für Leben: Einerseits in Bewegung und Leben, aber er kann auch, als reißender oder ausgetrockneter Strom, für Bedrohung stehen sowie eine Grenze darstellen, an der sich an verschieden Ufern Menschen gegenüberstehen. Es sei denn, es gibt eine Brücke." So beschreibt das interreligiöse Team ihr Vorhaben und sieht sich damit als Brückenbauer, um zwischen den verschiedenen Initiatorinnen, interessierten Zielgruppen und Kulturschaffenden Brücken zu errichten, die vom Verständnis untereinander, mehr Miteinander und mehr Inklusion in der Region, getragen werden.
 
- Menschen in der Region sollen aktiviert werden und zur Bildung von Netzwerken eingeladen werden, die sich für ein gleichwertiges Miteinander und den Dialog untereinander einsetzen.

- Durch die verschiedenen Veranstaltungsformate soll das Bewusstseins füreinander gefördert, Hass und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt und das demokratische und tolerante Miteinander in der Region gestärkt werden.  

- Künstlerische Formate sollen ergänzend zu Workshops, unterschiedlichen Gesprächsformaten, Informationsveranstaltungen den Dialog der Menschen aus verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen, Weltanschauungen sowie Kulturen in Brandenburg fördern.  
 

WDWIB- geNuWo- Sachsenheim, Kreis Ludwigsburg

Projekt zur gemeinsamen Nutzung von Wohnraum in Sachsenheim

 

Träger des Projektes:  Träger des Projektes ist Kuwanex gemeinnützige UG, die das Projekt für gemeinsame Nutzung von Wohnraum als verbindendes Element des Miteinander Lebens initiierte. 
Getragen wird die Initiative von der evangelischen und der katholischen Kirche in Sachsenheim, des Türkisch-Islamischen Kultur- und Sportvereins, der neuapostolischen Kirche in Sachsenheim, der Freikirche „Your Church“ und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs; 

Projektort: Sachsenheim / Landkreis Ludwigsburg, Baden- Württemberg.  

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Ausgehend davon, dass Wohnraum immer knapper wird, der Bedarf aber steigt, bringt die Initiative wohnraumgebende und wohnraumnehmende Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Prägung zusammen.  
Vereinzelung und Vereinsamung spielen eine immer stärkere gesellschaftliche Bedeutung in unseren Zusammenleben. Gerade ältere Menschen, die alleinlebend sind, brauchen Gesellschaft und oft auch Unterstützung im Alltag. Junge Menschen, vor allem Studierende, sind häufig auch auf sich gestellt bei der Suche nach günstigem Wohnraum. Viele sind in einer fremden Stadt, wollen auch nicht vereinsamen, benötigen Unterstützung bei der deutschen Sprache. Einige haben auch aufgrund bestehender Vorurteile gegenüber ihrer kulturellen und religiösen Herkunft ausgrenzende Erfahrungen gemacht. 
Das Projekt basiert darauf, zunächst generationale und auch religionsbedingte Vorurteile abzubauen und miteinander in den Dialog zu kommen. Hierzu sind verschiedene Begegnungsformate vorgesehen, die daneben auch thematische Schwerpunkte setzen. Wohnungsgebende und Wohnungsnehmende Menschen haben so Gelegenheit sich kennen zu lernen, auszutauschen und bestenfalls „matchen“ sie miteinander um in Zukunft den Wohnraum miteinander zu teilen. In Sachsenheim entstand so eine breite Kooperation, in der alle Religionsgemeinschaften vor Ort eingebunden werden konnten und sich aktiv beteiligen. 

Im Herbst sind dazu noch folgende Vernetzungstreffen vorgesehen: 

Sonntag, den 05.10.2025: Katholisches Gemeindehaus Sachsenheim, Thema: Bedeutung des Franziskusfestes.

Sonntag, den 09.11.2025: Evangelisches Gemeindehaus Sachsenheim, Thema: Reichsprogromnacht- Mahnung für heute. 

Sonntag, den 28.12.2025: Neuapostolische Kirche Sachsenheim, Thema: Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes.  

 

Interreligiöses und interkulturelles Nachbarschaftsfest „Garten der Religionen /Bühne der Kulturen“ und Bootsfahrt „Arche Noah“

Interreligiöses Leipzig lädt ein zu Begegnung und Austausch

Träger des Projektes: Dresdner 59 der Ev.—Luth.-Dreifaltigkeitsgemeinde Leipzig, Forum Dialog Mitteldeutschland und Israelitische Religionsgemeinde, Leipzig.

Projektort: Leipzig

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Das Stadtteilprojekt “Dresdner 59” initiiert von der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde in Leipzig engagiert sich seit langem für die interkulturelle und interreligiöse Verständigung und ist Mitinitiator des Runden Tisch der Religionen und eines interreligiöser Arbeitskreis, der sich regelmäßig austauscht, aber noch wenig in der Öffentlichkeit präsent ist.  So existiert in Leipzig, der "Garten der Religionen“ in dem auch die „Bühne der Kulturen“ stattfindet. Durch das gemeinsame feiern, soll eine breite Öffentlichkeit angesprochen werden und in Begleitprogrammen, einer interreligiösen Ausstellung und in themenspezifischen Gesprächskreisen für interreligiöse Themen und das gemeinsame Miteinander, interessiert werden. So lädt eine interreligiöse Bootstour mit der „Arche Noah“ dazu ein, Impulsvorträge zu den Heiligen Schriften aus Thora, Bibel und Koran zu hören und aktiv mitzugestalten. 
Menschen unterschiedlicher Religion, ethnischer Herkunft und Alters werden von den Angeboten angesprochen. Sie kommen miteinander in den Austausch und können so stereotype Zuschreibungen überdenken und erkennen, dass die Vielfalt in Leipzig bereichernd sein kann. Die interreligiöse Arbeit wird so in der Stadtgesellschaft sichtbarer gemacht und trägt zu mehr Akzeptanz und Respekt voreinander bei. 

11. Kasseler Trialogtage

Seid nicht gleichgültig - Stärkung kultureller und religiöser Vielfalt in Schule und Jugendarbeit in Kassel

 

Träger des Projektes: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Kassel; Evangelisches Stadtjugendpfarramt, Kassel; Sara-Nussbaum-Zentrum für jüdisches Leben, Kassel; Sufi-Zentrum Kassel – Wolfhagen; Erich-Kästner-Schule, Baunatal; Evangelisches Forum Kassel; Katholisches Jugendreferat Kassel, Bistum Fulda.

Projektort: Kassel 

Themenschwerpunkt / Projektziel: 
Bereits zum elften Mal fanden die Kassler Trialogtage im Februar 2025 statt, zu denen Engagierte im Kinder- und Jugendbereich,, Lehrkräfte aller Schulformen als auch Jugendliche und Studierende eingeladen wurden.  
Auf dem Programm, dass weitgehend in der Universität Kassel und der jüdischen Synagoge stattfand, standen vor allem Workshops und Vorträge auf dem Programm, die sich mit der digitalen Welt von Jugendlichen auseinandersetzten und Strategien zum Umgang mit Hass und Gewalt im Netz, insbesondere mit Antisemitismus beschäftigten.  
Die Referenten Daniel Hizaci und Daniel Eliasson stellten Ansätze der „Jüdisch-Muslimische Allianzen“ vor, die im Berliner Stadtteil Kreuzberg umgesetzt werden um die Verbreitung von stereotypen Wahrnehmungen entgegen zu wirken. Klar wurde dabei auch, dass alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert seien sich gegen jedwede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu positionieren. Kritisiert wurde von den Aktiven im Bereich der Jugend und schulischen Bildung auch, dass es kaum mehr finanzielle Unterstützung gäbe, um das Thema Antisemitismus gerade auch im Bereich der Jugendhilfe zu forcieren. Daher sei es besonders wichtig, gerade hier Begegnung zwischen jüdischen Jugendlichen und muslimischen Jugendlichen zu begleiten, so wie es das Kreuzberger Projekt der „Jüdisch-Muslimische Allianzen“ vorsieht. Der Ausklang des Tages wurde musikalisch begleitet und bot in lockerer Atmosphäre Gelegenheit zum Austausch untereinander. Die Teilnehmenden evaluierten den Trialogtag als sehr positiv, gewinnbringend und praxistauglich für die schulische und außerschulische Jugendbildungsarbeit. 

Interreligiöses Fastenbrechen an der Ursulaschule in Osnabrück

Schüler-, Lehrer-, und Elternschaft feiern gemeinsam Ramdan

Eine ganz besondere Stimmung herrschte in der Aula der Ursulaschule am 13. März 2025, der in diesem Jahr zugleich der 13. Ramadan war. Eine Gruppe von muslimischen Eltern, Schülern und Schülerinnen hatte gemeinsam mit der Lehrerin für Islamische Religion einen Iftar-Abend organisiert und die Tische liebevoll mit Laternen, Blumen und Lichterketten dekoriert. Zum Fastenbrechen eingeladen war die gesamte Schulgemeinschaft und insgesamt nahmen 100 Personen teil, darunter Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern, sowie Vertreter der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.

Das Programm dieses Abends, der nicht nur in die muslimische, sondern auch in die christliche Fastenzeit fiel, ließ das Fasten als verbindendes Element der Religionen erlebbar werden. Zwei Schülerinnen führten mit sichtlicher Freude durch das Programm, dessen Beiträge Geist, Körper und Seele ansprachen: Impulsvorträge zur Bedeutung des Fastens von Dr. Martin Kellner (Institut für Islamische Theologie) und Schulseelsorger Maik Stenzel sowie die Grußbotschaft eines jüdischen Schülers befassten sich mit der zentralen Bedeutung des Fasten in allen drei Religionen. Die Herzen wurden in der Sprache der Musik angesprochen: Auf Arabisch und Deutsch vom Osnabrücker Ensemble „El-Raudha“ (Paradiesgarten), das klassische und neue muslimische Lobgesänge darbot, und auf Latein von Pfarrer Maik Stenzel mit dem gregorianischen Einzugsgesang „Verba mea auribus percipe, Domine“ vom Donnerstag der ersten christlichen Fastenwoche.

Um Punkt 18.36 erklang schließlich der Adhan, der islamische Gebetsruf, der für die Muslime das Ende des Fastentages ankündigte und zugleich das Abendgebet einleitete, das in einem Nebenraum verrichtet werden konnte. Für das leibliche Wohl sorgte im Anschluss ein reichhaltiges arabisch-persisches Catering.

Der Abend war nicht nur eine Gelegenheit, Gedanken und Traditionen aus den drei Religionen wahrzunehmen, sondern auch intensive Gespräche zu führen und neue Bekanntschaften zu machen. Zahlreiche positive Rückmeldungen zeigten, dass sich die Mühe gelohnt hatte: Die Gästen haben die Veranstaltung als einen „ein zauberhaften Abend“ und „einen wunderbaren Moment der Gemeinschaft, der gezeigt hat, wie bereichernd der interreligiöse Dialog sein kann“ in Erinnerung behalten.

Wir danken dem Projekt „Weißt Du wer ich bin“ für die Unterstützung, die diese besondere interreligiöse Erfahrung hat möglich werden lassen.

(Text: Silvia Horsch Al-SAAD)