"Weißt du, wer ich bin?" - Das Projekt

Wir fördern interreligiöse Projekte bundesweit.

Weißt du, wer ich bin? – das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland fördert das friedliche Zusammenleben, indem es Menschen jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition dabei unterstützt, Verbindendes zu entdecken, Unterschiede zu respektieren, füreinander einzustehen und gemeinsam zu handeln.

 

In vier jährlichen Bewerbungsphasen vergeben wir Zuschüsse von bis zu 15.000€ Euro für jüdisch-christlich-muslimische Initiativen. Zudem fördern wir unsere Projekte durch Beratung, Vernetzung und Fachtagungen zur Qualifikation von Ehren- und Hauptamtlichen sowie zur zur Reflexion aktueller Themen des interreligiösen Trialogs.

 

Weißt du, wer ich bin?” ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, islamischen Bundesdachverbänden (IGBD, UIAZD, ZRMD) sowie der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle (CIBEDO, Fachstelle der Deutschen Bischofskonferenz), der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) und der Jüdischen Akademie Frankfurt. Gemeinsam leisten sie einen Beitrag zur Verständigung von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und zur Zusammenarbeit über die Grenzen der Religionen hinweg. Sie machen deutlich, dass die Angehörigen der Religionen konstruktiv zur Integration und einem friedlichen Zusammenleben in Deutschland beitragen.

 

Mit der sechsten Förderphase (2026-2028) setzt das Projekt “Weißt du, wer ich bin?” die Förderung ermutigender Ansätze der interreligiösen Zusammenarbeit fort. Durch die Weitergabe von Fördermitteln, die wissenschaftliche Reflexion und öffentliche Kommunikation der Dialogerfahrungen unterstützt das Projekt seit vielen Jahren Engagierte, die mit ihrem großen Einsatz und unermüdlicher Kreativität bundesweit multireligiöse Initiativen entwickeln und durchführen. Die aktuelle Förderphase knüpft an fünf vorangegangene Projektphasen an (2004-2007 , 2008-2011, 2016-2019, 2020-2022 und 2023-2025). Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.