Die Ausstellung dieser Arbeiten bildete den Auftakt der Abschlussveranstaltung des Projektjahres 2025 und lud die rund 60 Gästinnen sofort zum Austausch ein. Bei Snacks und Getränken kamen Teilnehmerinnen und Besucher*innen ins Gespräch – und machten deutlich: Religion ist ein lebendiger Bestandteil urbaner Identität und keineswegs ein Relikt vergangener Zeiten.
Nach den Grußworten von Holger Rogoll und Johanna Emig vom Jungen Forum der Religionen sowie von Insa Langhorst und Elena Kountidou von den Neuen deutschen Medienmacherinnen begann die Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Dennis Chiponda diskutierten junge religiöse Berlinerinnen gemeinsam mit jungen Journalist*innen darüber, wie eine differenziertere und diskriminierungsfreiere Wahrnehmung von Religion in der Öffentlichkeit gestaltet werden kann – ein zentrales, empowerndes Fazit des Abends.
Im Anschluss blickten Holger Rogoll und Johanna Emig auf ein ereignisreiches erstes Jahr des Jungen Forums der Religionen zurück. Von einer interreligiösen Sozialküche über Workshops zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Religion und Konflikt, Feminismus & Religion bis hin zu interreligiösem Storytelling mit geflüchteten Menschen – das Programm war bunt, empowernd und offen für alle.
Den musikalischen Abschluss des inspirierenden Abends gestaltete das israelisch-arabische Duo Kayan. Mit Kontrabass und Gesang sorgten die beiden Musiker*innen für Gänsehautmomente und einen hoffnungsvollen musikalischen Ausklang.
Die Veranstaltung machte eindrucksvoll sichtbar: Ein besseres Miteinander in Berlin ist nicht nur möglich – junge Menschen leben es bereits und treiben es aktiv voran.
- Johanna Emig (Referentin Berliner Forum der Religionen)

